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Rückgabepflicht der Equidenpässe bei verstorbenen Pferden

(dqha) In einer Mitteilung vom 05.08.2014 weist das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz wiederholt auf den korrekten Umgang mit dem Equidenpass als Identifikationsdokument im Falle des Todes eines Equiden hin: Der Equidenpass eines verstorbenen Pferdes muss durch den letzten Tierhalter unter Angabe des Todestages unverzüglich an die Stelle zurückgeschickt werden, die den Pass ursprünglich ausgestellt hatte. Bei einer Schlachtung wird diese Rückgabeverpflichtung auf den jeweiligen Schlachtbetrieb übertragen.


 Die gesetzliche Grundlage dieser  Verpflichtung findet sich in der Verordnung über die  Identifizierung von Equiden (VO EG 504/2008) in Verbindung mit der Viehverkehrsverordnung (ViehVerkV).

Nützliche Tipps:

Die Anschrift der passausgebenden Stelle findet sich im Equidenpass selber, bei in Deutschland erstellten Pässen meist auf Seite 6. Diese Adresse sollte sicherheitshalber im Internet auf ihre Aktualität hin überprüft werden, insbesondere, wenn die Erstellung des Dokuments schon länger zurückliegt.

Beim Tod eines American Quarter Horses muss zudem das Certificate of Registration an die AQHA zurückgesendet werden. Dort wird es als „ungültig“ abgestempelt und dann an den Besitzer zurückgeschickt. Mit der Weiterleitung in die USA kann natürlich auch die DQHA beauftragt werden.

In Zweifelsfällen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle der DQHA, und zwar bei Fragen zu den Equidenpässen an Frau Riedel (06021-58459-17) und bei  Fragen rund um den AQHA-Service an Frau Ware (060251-58459-11).

Quelle: www.dqha.de