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Reiningsaison wirft Schatten voraus: Interview mit Sylvia Rzepka

Die Vorbereitungen auf die Turniersaison 2014 laufen auf vollen Touren. Gerade im Spitzensport will die Saison gut geplant sein, wenn die Kundenpferde sowohl möglichst optimal als auch schonend eingesetzt werden sollen. Wir sprachen mit Sylvia Rzepka über ihre Pläne für die kommende Saison.


NRHA Germany: Die Saison 2013 endete ja sehr erfolgreich für Dich. Allein mit Start A Revolution im Besitz von Sabine Lisec und Chuck Klipfel hast Du die Pre-Futurity in Italien und die Austrian Futurity L4 Open gewonnen und wurdest Sechste auf der NRHA Breeders Futurity Open. Welche Pläne hast Du für das kommende Jahr?

Rzepka: Schwerpunkte werden dieses Jahr die European Futurity sein, dann die Derbys. Parallel dazu werde ich alles tun, um wenigstens ein Pferd optimal für die Weltreiterspiele vorzubereiten und ins Team zu kommen. Und dann steht natürlich die Futurity-Saison an. Ich muss sagen, ich freue mich richtig drauf, denn ich habe heuer wirklich genügend hervorragende Pferde, um bei allen großen Events dabei zu sein.

NRHA Germany: Welche Prüfungen sind auf der European Futurity geplant?

Rzepka: Ich habe zwei Futuritypferde, darunter Start A Revolution und dann drei Pferde für die Trophy.

NRHA Germany: Und wie steht es mit den Weltreiterspielen?

Rzepka: Ich habe voraussichtlich vier Pferde, die in Frage kommen, aber mehr soll so früh nicht verraten werden.

NRHA Germany: Gestern hast Du zwei Pferde aus den USA bekommen, wie wir hörten.

Rzepka: Richtig. Das ist einmal Lil Ruf Revolution, ein Halbbruder zu Start A Revolution aus einer Lil Ruf Peppy-Tochter, der im Besitz von Sabine Lisec und Chuck Klipfel ist. Wir haben ihn vergangenen Sommer gekauft, und Jonathan Gauthier hat ihn angeritten. Ich werde ihn heuer auf den Futuritys showen. Der andere ist erst Zweijährig und kommt nächtes jahr auf seine ersten Shows: USS Nu Spook (Smart Spook x Nu Chex To Cash) im Besitz von Günther Fellinger.

NRHA Germany: Was ist eigentlich Dein nächstes größeres Ziel?

Rzepka: Neben den Weltreiterspielen ist es die $ 500.000 Marke. Ich habe in den letzten drei Jahren $ 160.000 NRHA LTE erzielt. Mit den vielen guten Pferden, die ich jetzt habe, hoffe, ich dieses Ziel bald zu erreichen. Glücklicherweise habe ich das richtige Team dazu, das mir das ermöglicht. Ich kann meinen Kunden gar nicht genug dafür danken, dass sie mir diese tollen Pferde zur Verfügung stellen. Und ich möchte mich auch bei Bernard Fonck bedanken, der mir in der letzten Saison sehr mit Rat und Tat zur Seite stand.

NRHA Germany: Wir danken für das Gespräch und wünschen Dir und Deinen Pferden viel Erfolg