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Studie: Koppen hilft beim Stressabbau

Koppen ist eine nicht gern gesehene Verhaltensstörung, gegen die es verschiedene Maßnahmen gibt. Eine Schweizer Studie zeigt jetzt, dass dies unter Umständen gar nicht gut ist.


Eine Studie von Agroscope, der Universitäten Neuenburg und Bern sowie der ETH Zürich zeigte, dass koppende Pferde zwar empfindlicher und stärker auf Stress reagieren, diesen aber offensichtlich über das Koppen abbauen.  Koppen ist eine Unart, die ausschließlich bei nicht frei gehaltenen Tieren vorkommt. Sie ist in der Regel die Folge von Dauerstress wie Langeweile, unausgewogene Fütterung oder häufigen Konfliktsituationen.

In der Studie zeigte sich, dass Koppen offenbar eine Strategie der Pferde zur Stressbewältigung ist. Fazit der Wissenschaftler: statt Kopperriemen und OP lieber die Lebensbedingungen dewr Pferde verbessern.

Quelle: Quelle: "Anke Klabunde, www.aid.de"