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Die Kunst der Pferdefotographie lernen: Corrie Fuhr bietet Workshops

Wer schon immer wissen wollte auf was bei der Pferdefotografie zu achten ist oder wie die Profis ihr Equipment bei Shootings im mobilen Pferdefotostudio nutzen, der sollte einen Workshop von Corrie Fuhr (Art & Light Photography) besuchen. Corrie zählt zu den bekanntesten Fotografen im Westernreitsport und ist mit ihrer Firma Art & Light Photography auf den großen Turnieren Europas unterwegs. Unter anderem ist sie seit vielen Jahren offizieller Fotograf der NRHA Germany und der VWB. Doch auch bekannte Trainings- und Zuchtbetriebe lassen ihre Pferde von Corrie Fuhr ins optimale Licht rücken.


Seit 2014 bietet Corrie Workshops zum Thema Pferdefotografie an. Hierbei vermittelt sie ihr Wissen in Theorie und Praxis und gibt den Teilnehmern wertvolle Tipps, um die eigene Fotografie sichtbar zu verbessern. Auch Fragen rund um die Kameratechnik werden geklärt. Viele haben zwar von Blende, ISO, Zeit usw. schon mal irgendwas gehört, aber was es genau damit auf sich hat, das wissen sie meistens noch nicht. Erst wenn die Zusammenhänge klar sind, geht es an die praktischen Übungen.

Hengst in Bewegung

Endlich ein Pferd perfekt in Bewegung fotografieren zu können, das ist das Ziel fast aller, die sich mit der Pferdefotografie beschäftigen. Ob ein solches Foto dann auch gelingt, hängt aber nicht nur davon ab, mit welcher Kamera man arbeitet, sondern auch davon, dass man im richtigen Moment den Auslöser drückt. Man könnte sich hierbei natürlich die Automatik der Kamera zunutze machen und maschinengewehrartig mehrere Fotos pro Sekunde durchjagen, aber Corrie geht es um das Erlernen des richtigen Timings. Weg von der Automatik, hin zu bewusstem Fotografieren. Das schont nicht nur den Verschluss der Kamera, sondern spart nach dem Shooting auch enorm viel Zeit, da man nicht unzählige Ausschussfotos löschen muss.

Porträt Hengst

Neben Gruppenworkshops bietet Corrie auch Einzelcoaching an. So traf sie sich vergangenen Monat mit einem Teilnehmer auf der Freestyle Ranch von George Maschalani und Julia Kaiser. Das herrliche Ambiente und viele tierische Modelle boten den beiden eine Fülle an Übungsmöglichkeiten. Nachdem man sich mit der Umgebung etwas vertraut gemacht hatte, ging es direkt raus auf die Koppel. Auf einer schier endlosen Weide mit gelbem Löwenzahn präsentierten sich nacheinander die Hengste der Freestyle Ranch den Fotografen. Im zweiten Teil des Workshops wurde dann die Frage geklärt, wie ein Shooting im mobilen Studio abläuft. Hierzu hatte Corrie ihre Studioausrüstung mitgebracht, die dann direkt vor Ort aufgebaut wurde. Beide Modelle ließen sich geduldig aufstellen und von allen Seiten ablichten, sodass der Teilnehmer alle Situationen, die so ein Shooting mit sich bringt, durchspielen konnte. Neben der Lichttechnik, verschiedenen Posen und den ‚dos and don’ts‘ der Pferdeporträtfotografie, verriet Corrie zudem einige Tricks, wie man es schafft, dass das Pferd aufmerksam in die Kamera schaut. Zum Abschluss wurde dann noch das Pferd in Bewegung unter dem Reiter geübt. Während der Fotograf beim freilaufenden Pferd den Bewegungsablauf genau sehen und teilweise auch vorhersehen muss, kann man sich bei einer Pferd/Reiterkombination ganz auf die Bewegung konzentrieren und somit gezielter den Moment üben, in dem man den Auslöser drückt. Sechs Stunden lang wurde erklärt, fotografiert und sich ausgetauscht.

Reining

„Ich möchte, dass meine Teilnehmer nach dem Workshop in der Lage sind, das Gelernte auch umzusetzen und den Blick für ein harmonisches Bewegungsbild entwickeln. Daher bin ich manchmal vielleicht etwas streng, was die Auswahl betrifft, aber nur so schult man Auge und Verstand für den richtigen Moment.“ 

In Zusammenarbeit mit ART Stables in Pfeffenhausen/Bayern organisiert Corrie gerade den nächsten Workshop zum Thema Studiofotografie. Dort werden den Teilnehmern nicht nur American Quarter Horses als Models zur Verfügung stehen. Wer möchte, kann sogar sein eigenes Pferd und den eigenen Hund zum Workshop mitbringen. 

Corrie Fuhr Corrie Fuhr

Teilnehmen können an allen Workshops jene, die sich für die Pferdefotografie interessieren und über eine eigene digitale Spiegelreflexkamera verfügen. Optimale Ergebnisse erzielt man mit einem 70-200er Objektiv. Es wird nicht erwarte, dass jeder Teilnehmer über eine Profiausrüstung verfügt. Nur kommt man mit einer Kamera ohne Teleobjektiv früher oder später an seine Grenzen.

Weitere Infos findet man auf Corries Homepage  www.artnlight.de. Hier kann man sich auch direkt für bereits feststehende Workshops anmelden.