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Praxis: so klappt das Anweiden der Pferde

Kein Zweifel: die Weidesaison steht in den Startlöchern. Wenn es dann so weit ist, dass die Pferde tatsächlich rausdürfen, sollte man es langsam angehen lassen. Sonst drohen Kolik und Hufrehe. Auf Quarter Horse News gibt die Futterspezialistin Dr. Karen Davison von Purina Animal Nutrition Tipps, damit beim Anweiden nichts schief geht.


1. Pferde ganz langsam ans Gras gewöhnen
Jede plötzliche Futterumstellung sollte unbedingt vermieden werden. Daher genügen anfangs auch 30 Minuten Weidegang pro Tag, die dann in fünf bis zehn Minuten Schritten pro Tag gesteigert werden. Grasen die Pferde erst mal sechs Stunden am Stück, können sie auch ganz draußen bleiben.

 

2. Vor dem Weidegang Heu geben
Damit die Pferde sich nicht zu gierig aufs Gras stürzen, vorher Heu füttern. Damit ist der Hunger schon etwas besänftigt.

3. Futter den individuellen Erfordernissen anpassen
Im Frühjahr ist das Gras sehr energie- und wasserreich, hat aber wenig Rohfaser. Daher muss anfangs besonders bei eher untergewichtigen Pferden Heu als Rohfaser-Liferant zugefüttert werden. Auch das Kraftfutter sollte an die Weide und tägliche Leistung des Pferdes angepasst werden. Überfütterung ist genauso schädlich oder sogar schädlicher als die Gabe von zu wenig Zusatzfutter. Hier hilft der Tierarzt oder ein erfahrener Futterberater.

Quelle: QHN