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Zu Julia Schumachers Erfolg beim Belgischen Derby

(HPV). Die Winterpause ist beendet –, und am Wochenende stand für die Westernreiter das Derby in Gent (Belgien) auf dem Turnierplan. Mit von der Partie waren aus dem Ludwig-Quarter-Horses-Ausbildungs- und Turnierstall (Bitz) der Hausherr und Chef-Trainer Grischa Ludwig sowie seine Lebenspartnerin und Co-Trainerin Julia Schumacher.


Lief zum Saisonauftakt für den WM-Vierten Ludwig nicht alles nach Wunsch (eine Grippe sorgte dafür, dass er nicht wie gewohnt seine Leistung abrufen konnte), wusste Julia Schumacher mit sehr guten Ergebnissen zu überzeugen. Im Sattel des fünfjährigen Quarter-Horse-Hengstes „Patriotic Revolution“ (Foto: Andrea Bonaga) , der im Besitz von Susanne De Smit (NED) steht, triumphierte Julia im belgischen Derby in der Open-Klasse auf Level 1. Zweitplatziert waren Jolien De Keukelaere (BEL) mit „ND Winchester Gun“ und Rachelle Slootweg (NED) belegte mit „Get Your Groove On“ den Bronzerang.

Auf Level 2 sahen die Juroren die couragierte Baden-Württembergerin auf dem zweiten Platz – und auf Level 3 wurde die Amazone auf Rang vier gesetzt. „Seit September/Oktober trainiere ich den Hengst. Hier in Belgien bin ich ohne großen Druck in den Wettbewerb gegangen. Das hat mir der Vierbeiner mit einer sehr guten Leistung belohnt. Übrigens, es ist ein sehr ehrliches Pferd“, lobte Julia Schumacher ihren „Patriotic Revolution“.

 

Grischa Ludwig gab sich in Gent zwar sehr viel Mühe, doch im Endklassement beim „großen“ Derby (Level 4) musste sich der 41-Jährige mit „Lil Smokeing Gun“ (Besitzer: De Bruin Reining Horses, Niederlande) das Preisgeld teilen. Zusammen mit Cira Baeck (BEL), Rudi Kronsteiner (AUT) und Tiara Van Dongen (NED) belegte er Platz fünf. Es siegte Bernard Fonck (BEL) auf „Tin Whizin“, „Das Messe-Turnier war sehr gut organisiert, und die vielen Zuschauer verdeutlichen, dass Belgien im Western-Reitsport ein wachsender Markt ist. Schade, dass ich gesundheitlich nicht auf der Höhe war, denn bei einem solchen Publikums-Zuspruch wird man immer zu besseren Leistungen angespornt“, erklärte Grischa Ludwig.